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22 Apr
Der urdeutsche Bertelsmannnkonzern möchte nun eine Auswahl der Wikipedia abdrucken. Ich persönlich halte das für ein wenig sinnlos, da dies nicht im Entferntesten der Sinn der Wikipedia ist. Die Wikipedia ist ein dynamisches virtuelles Werk, welches meiner Meinung nach nicht in Papier gedruckt werden kann. Für mich hört sich das an, als wolle man bei Bertelsmann vom Wikipedia-Wunder profitieren, ohne eine müde Anstrengung zu leisten. Es ist schon traurig, was heute in der deutschen Medienlandschaft passiert. Anstatt mit neuen eigenen innovativen Ideen aufzutrumpfen versucht man mit solchen Mitteln weiterzukommen.
So besiegeln sie ihr eigenes Ende…
3 Kommentare for "Bertelsmann und die Wikipedia"
[…] on-Student:Bertelsmann und die Wikipedia […]
Waren es denn nicht immer die Profit orientierten Verlage, die bei geringfügigen Verletzungen von Urheberrechten rumbrüllten?
Jedes kleines Hesse-Gedicht auf meinem Blog würde ein Anwaltdrohschreiben nach sich ziehen.
Da Wikipedia eine nicht-kommerzielle Philosophie pflegt, sehe ich gerade darin eine Schwierigkeit.
Ebenso haben sich die Autoren von Wikipedia-Beiträgen gleichfalls einer “OpenSource”-Einstellung verschrieben, wodurch ein Abdrucken ihrer Beiträge ihre Urheber-Gesinnung verletzten würde.
Aber was labere ich hier dumm rum!
Am Ende siegt eh wieder der Kommerz.
Ich warte immer noch auf den Schriftsteller des 21. Jahrhunderts, der sein komplettes Lebenswerk zum kostenlosen PDF-Download anbietet, sich nicht auf dem Literaturmarkt prostituiert und alle Literatur-Preise (inkl. Nobelpreis) ablehnt, weil er einer selbstlosen (Auffassung sich anvertraut hat und Kunst damit unentgeltlich ALLEN zugänglich machen möchte, vom Hochschulprofessor bis zum Obdachlosen.
@Ralph
Ja, der Ruhm der Nachwelt wäre diesem wahren Künstler sicher. Nur sein Leben wäre recht bescheiden…
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